Dies und Das Filme

5 Filme für die Weihnachtszeit, die keine Weihnachtsfilme sind

Weihnachten ist bekanntlich nicht jedermanns Sache, aus den verschiedensten Gründen. Und während wir quasi ab November von einer Welle an Weihnachtsfilmen überrollt werden, kann es mitunter schwierig werden, wenn man einen winterlichen, gemütlichen Film gucken will, der allerdings kein Weihnachtsfilm ist.

Ihr kennt das – man sitzt zuhause, draußen ist es dunkel, und eigentlich möchte man jetzt einen Film gucken, der wie eine warme Umarmung ist. Aber ohne den ganzen “God bless us, everyone of us”-Kram. (Obwohl, nichts gegen die Muppets Weihnachtsgeschichte, das ist die allerbeste Adaption der Geschichte and I will die on that hill.)

Wie dem auch sei, ich habe da mal was vorbereitet.

Warnung vorab: Natürlich lässt sich in einem Film mit winterlichem Setting nicht ausschließen, dass Weihnachten Thema ist und zumindest kurz oder am Rande auftaucht. Ihr könnte dann ja einfach vorspulen. 

Und täglich grüßt das Murmeltier

Und täglich grüßt das Murmeltier

Die Geschichte um misanthropischen Wetteransager Phil Connors, der am Murmeltiertag in der Kleinstadt Punxsutawney in einer Zeitschleife gefangen ist, ist mittlerweile ein Klassiker der Filmgeschichte. Und trotzdem hat man den irgendwie nie wirklich auf dem Schirm, oder?

Dabei passt der Film perfekt in die dunkle Winterzeit, ohne ein Weihnachtsfilm zu sein. Er erzählt die wunderbare Geschichte, wie aus dem verbitterten Phil ein geläuterter Philanthrop wird, kommt dabei aber ganz ohne das Thema Weihnachten aus. Und ein großartiger Film ist es noch dazu.

Betty und ihre Schwestern (1994)

Basierend auf dem berühmten Roman “Little Women” von Louisa May Alcott, erzählt diese hochkarätig besetzte Adaption die Geschichte der vier March-Schwestern Meg, Jo, Betty und Amy (und deren Mutter)zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Im Zentrum steht dabei die wilde, eigensinnige Jo, die unbedingt Schriftstellerin werden will. 

Ihr wollt Gemütlichkeit, tolle Kostüme, eine tolle Cast? Hier werdet ihr fündig. Diese Adaption ist bei weitem meine liebste (kommt mir ja nicht mit der Adaption). Schon alleine, weil sie die fantastische Winona Ryder hat, und nicht zu vergessen Susan Sarandon. Aber Achtung: Taschentücher werden empfohlen.

Während du schliefst

Während du schliefst

Alles, was Lucy sich wünscht, ist eine Familie. Als die einsame junge Frau eines Tages einem auf die Zuggleise gestürzten Mann das Leben rettet, wird sie versehentlich für seine Verlobte gehalten. Während der Mann im Koma liegt beschließt Lucy, das Spiel mitzuspielen.

In vielerlei Hinsicht waren die 1990er das Goldene Zeitalter der charmanten Liebeskomödien. Natürlich ist es – aus heutiger Warte gesehen – absolut nicht okay, dass Lucy sich als Verlobte ausgibt und ihrem vermeintlichen Verlobten nach dessen Aufwachen eingeredet wird, er habe Gedächtnisschwund. Aber Sandra Bullock ist eben Sandra Bullock, und die Familie, in die sie hineingezogen wird so chaotisch und verschroben, dass der Film immer noch Spaß macht. The 90s, Baby. They were wild.

Nussknacker und die vier Reiche

Der Nussknacker und die vier Reiche

Es ist ein wenig her, seit Disney das letzte Mal einen großen Live Action-Film veröffentlicht hat, der nicht auf einer Zeichentrickvorlage aus dem eigenen Haus beruhte.  “Der Nussknacker und die vier Reiche”, basierend auf der Erzählung von E.T.A. Hoffmann und dem Ballet von Tschaikowski, ist ein aufwendig inszeniertes und hochkarätig besetztes Fantasyspektakel. 

Erzählt wird die Geschichte der jungen Clara, die durch eine Spieluhr in ein märchenhaftes Land gerät, das von dunklen Mächten bedroht wird. 

Diese Filmadaption der Geschichte ist nicht die Neuerfindung des Rades, aber sie macht Spaß, ist visuell großartig, und strahlt Magie und Wärme aus. Und manchmal ist das auch einfach alles, was ich mir von einem Film erhoffe.

Hugo Cabret

Hugo Cabret

Ein Film, der meiner Meinung nach viel zu wenig Liebe und Hype bekommen hat. Unter der Regie von Martin Scorsese taucht der Film in die magische Welt des 14jährigen Hugo Cabret ein, der 1931 in einem Pariser Bahnhof lebt und dort die große Uhr in Betrieb hält. 

Klingt erstmal nicht so spannend, gebe ich zu. Aber wenn ihr es noch nicht getan habt, solltet ihr Hugo Cabret unbedingt eine Chance geben. Der Film sprüht geradezu über vor Magie, liebevollen Details und Gemütlichkeit. Und ganz nebenbei wird eine wunder-, wunderschöne Geschichte erzählt und ich glaube, ich muss den Film zwischen den Jahren auch dringend noch einmal gucken. Für den kleinen Schuss Magie.

P.S.: Fans der Serie „Sex Education“ wird der Darsteller des jungen Hugo – Asa Butterfield – ziemlich bekannt vorkommen. (Auch wenn er für mich immer Mordred bleiben wird. Nur, dass ihr es wisst.)

Habt ihr noch was?

Das war’s von meiner Seite aus. Ich hoffe, ihr konntet ein bisschen Inspiration mitnehmen und wenn ihr eurerseits noch Filmempfehlungen habt – immer her damit! Was fehlt auf dieser Liste noch?

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